Sag mal, Papa!

Der Mensch


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Warum muss ich den schlafen?

enn wir davon ausgehen, dass der Mensch durchschnittlich 70 Jahre lebt, und 8 Stunden täglich schläft, dann verbringt er ungefähr 23 Jahre in den Armen von Morpheus, und davon träumt er 5 Jahre lang. Das scheint sehr viel aber handelt es sich wirklich um verlorene Zeit?

Zuerst müssen wir davon ausgehen, dass wir nicht alle gleich sind vor dem Schlaf. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse, wie er seine Nacht verbringt. Dazu kommt, dass die Dauer und die Qualität des Schlafes je nach Alter stark variieren: junge Menschen haben einen langen und tiefen Schlaf, ältere Menschen dagegen haben eher einen leichten Schlaf, der häufig unterbrochen wird. Im Endeffekt haben wir alle, egal wie lange wir geschlafen haben, beim aufwachen alle unsere Fähigkeiten wieder erlangt. Die Langschläfer unter uns werden sich natürlich jetzt zu Wort melden, dass richtig ausschlafen noch keinem geschadet hat, aber wir sprechen hier ja vom notwendigen und nützlichen Schlaf, nicht dem verschlafene Sonntagmorgen oder anderen Schläfchen, die wir uns von Zeit zu Zeit gönnen.

Man sagt sehr häufig, dass alles zu seiner Zeit passieren muss. Das gilt ganz besonders für den Schlaf, der in mehrere Schlafphasen aufgeteilt ist.

Es ist wichtig, im richtigen Moment auf den richtigen Zug zu springen, sonst muss man eventuell lange auf den nächsten warten. Und um weiter im Bild des Zugverkehrs zu bleiben: wir sind uns alle einig, dass es sehr gefährlich ist, aus dem fahrenden Zug zu springen. Weshalb vernachlässigen wir also eine so wichtige Sache wie den Schlaf, und erkennen ihm nicht die Wichtigkeit an, die er in unserem physiologischen Gleichgewicht spielt. Der Schlaf ist eine vernünftige und notwendige Aktivität, die organisiert und geplant sein will. Kurz, wir müssen den Schlaf pflegen…

Um die letzten Skeptiker zu überzeugen, muss man darauf hin weisen, dass Schlafen keine passive Aktivität ist - schade für die, die dachten, dass man im Schlaf nichts tut – im Gegenteil, man könnte sogar sagen, dass Schlafen eine überaus intensive und lebenswichtige Beschäftigung des Körpers ist. Bei den jungen Menschen ist es der Moment, in dem sich die Gehirnstrukturen bilden, in dem die Wachstumshormone ausgeschüttet werden und das Wachstum erlauben. Für jeden einzelnen unter uns ist es der Zeitraum, in dem wir die physische und psychische Müdigkeit des Tages loswerden, und es ist auch der magische Moment unserer Träume. Gute Nacht allerseits!

Sag mal Papa !
Übersetzt von Claudia

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